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Verein
Im früheren, noch kleinen Kreuzwertheim wurde die Alarmierung der Bevölkerung durch " Feurio" Rufe durchgeführt. Dieses geschah durch alle Bewohner der Ortschaft. So war eine schnelle Hilfe gewährleistet.  

Mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzwertheim im Jahre 1875 erfolgte die Alarmierung der Feuerwehrmänner mittels Hornisten.
Diese wurden durch Nachbarn oder Betroffene verständigt.

Noch namentlich bekannte Hornisten waren:

Peter Winzenhöler, senior

Peter Winzenhöler, junior
Konrad Lannig Werner Lannig
Leonhard Müller Ludwig Flick
Jakob Nickel Alfred Röhrig

Nach der Verständigung eilte der Hornist zu Fuß oder per Fahrrad durch die Straßen und Gassen und blies das für die Alarmierung der Feuerwehr und der Bevölkerung bestimmte Signal.

Original Notenblatt für Feuerwehr - Signale von Ludwig Flick

Bei Nacht genügte die Alarmierung durch Hornisten um alle Dorfbewohner zu erreichen. Doch am Tage wenn der Großteil der Bevölkerung auf dem Feld war wurde zusätzlich zum Hornistensignal, durch den Pfarrer oder den Kirchendiener Sturm geläutet. So konnten auch die außerhalb auf den Feldern und im Wald beschäftigten Bewohner alarmiert werden. Bei einem Brand war es nämlich nötig das viele Menschen zupackten um Wasser in Eimern zu transportieren. Jeder Haushalt musste hierfür Feuerlöscheimer bereithalten. Der Wassertransport erfolgte von Brunnen oder auch vom Main, Hand in Hand bis zur Feuerlöschpumpe.

Im Jahr 1962 wurde zur Alarmierung der Feuerwehrmänner eine Dreiklangfanfare beschafft. Mit einer Tonfolge ähnlich dem Martinshornes wurden die Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen. Diese Alarmierung wurde bis zur Einweihung des Rathauses 1968 durchgeführt.

Zeitgleich mit der Rathauseinweihung wurde die erste Feuer- und Luftschutzsirene in Kreuzwertheim installiert. Ausgelöst werden konnte die Sirene nur per Knopfdruck am Feuermelder an der Rathausfront. Durch die Erweiterung Kreuzwertheims war es erforderlich im Neubaugebiet Gemeindedinger eine Sirene zu installieren. Der erste Standort war 1972 auf dem Wohnhaus des Bürgermeisters Hans Schneider in der Lindenstraße. 1987 wurde der Standort auf die Gemeindefläche Einmündung Linden- Gemeindedingerstraße verlegt. Weiterhin wurde 1987 eine zusätzliche Sirene am Anwesen Lindenstraße 45 installiert und lässt nun das Sirenensignal bis ins Neubaugebiet Laufer hören.

Seit dem Bau von Funkumsetzern im Jahre 1976 ist es möglich die Sirenen per Funk von der Leitstelle der Polizeiinspektion Marktheidenfeld auszulösen.

1993 wechselte die Freiwillige Feuerwehr Kreuzwertheim zur stillen Alarmierung über. Die Sirenen ertönen jetzt nur noch bei Großschadensereignissen und zu Übungszwecken. Der Funkmeldeempfänger übernimmt jetzt die Funktion der Trompeten, Fanfaren und der Sirenen. Die Feuerwehr Kreuzwertheim ist im Besitz von ca. 35 Funkmeldeempfängern.

 

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02 Jul 2019 20:00   Insekten   mehr ...

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